i-com Heft 3/2024
Die neueste Ausgabe 3/2024 unserer Zeitschrift i-com - Journal of Interactive Media ist vor einer guten Woche online erschienen - https://www.degruyter.com/journal/key/icom/23/3/html
Mit dieser Ausgabe schließen wir Band 23 von i-com ab. Ursprünglich hatten wir ein weiteres Themenheft geplant - dieses Mal zum Thema „AI and Robotic Systems in Healthcare“. Die Prüfung der Beiträge für dieses Sonderheft hat jedoch länger gedauert als erwartet, und die Überarbeitungen der angenommenen Beiträge für das Heft waren nicht rechtzeitig fertig. Daher veröffentlichen wir in dieser Ausgabe nur freie Beiträge. Die Beiträge für „AI and Robotic Systems in Healthcare“ werden in Ausgabe 1 von Band 24 enthalten sein.
Der erste Artikel in dieser Ausgabe ist „Digitalization of Administrative Work at Home - Findings of an Online Survey“ von Erik Dethier, Gunnar Stevens und Alexander Boden. Die Autoren berichten über die Ergebnisse einer Online-Umfrage zur Digitalisierung der häuslichen Bürokratie. Die Umfrage befasst sich mit den Geräten, Werkzeugen, spezieller Software und den üblichen Orten, die Menschen für die Erledigung büroähnlicher Aufgaben im Haushalt bevorzugen. Die Ergebnisse der Umfrage liefern eine solide empirische Basis, die nicht nur bisherige qualitative Ergebnisse quantifiziert, sondern auch Orientierung für weitere vertiefende Forschung und Gestaltung bietet.
In „Consideration of people's design preferences for the development of adaptive user interfaces“ berichten die Autorinnen Jessica Brandenburger und Monique Janneck über eine groß angelegte Online-Umfrage zu den Präferenzen von Designformen. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass insgesamt die Form des Kreises für junge Menschen (14-35 Jahre) am attraktivsten zu sein scheint. Die Ermittlung solcher Präferenzen in Bezug auf Designformen kann Entwicklern interaktiver Systeme Informationen für die Gestaltung von (adaptiven) Benutzerschnittstellen liefern.
Der dritte Beitrag in dieser Ausgabe stammt aus dem UX Professionals Forum. Andrea Miquel Massan berichtet über die „Aktivierung von Nachhaltigkeit im Designprozess: Designprinzipien für nachhaltige Innovation bei der Ergosign GmbH“. Ziel dieses Beitrags ist es, zu skizzieren, welche Methoden und Maßnahmen ein User Experience (UX) Praktiker anwenden kann, um eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Bestehende Designrichtlinien und Designprinzipien werden auf ihre Relevanz und Nützlichkeit im Kontext von User Experience Design (UXD) untersucht. Die Analyse führte zur Erstellung von sechs Leitprinzipien, um Nachhaltigkeitsaspekte in den Designprozess einzubringen. Eine erste praktische Bewertung der Prinzipien zeigt, dass eine Bewertung der Auswirkungen und die Identifizierung von Präventivmaßnahmen in allen Phasen des Designprozesses möglich ist.
Mit „Menschen und Praktiken müssen im Mittelpunkt von IT-Forschung und -Entwicklung in einer digitalisierten Welt stehen“ liefern wir schließlich einen Diskussionsbeitrag. Die Autoren aus dem Leitungsgremium des Fachbereichs MCI in der Gesellschaft für Informatik (GI) stellen darin einige Überlegungen zu Problemen und Lösungen rund um die (End-)Nutzerorientierung in IT-Projekten an. Der Artikel stellt keine abgeschlossene Forschung dar, sondern soll eine erste Antwort auf Fragen sein, die UX-Forscher häufig zu den Auswirkungen ihrer Forschung erhalten, und möchte der Ausgangspunkt für eine Diskussion und weitere Veröffentlichungen zu diesem Thema sein.
