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Dagstuhl-Seminar zur Zukunft der Interaktion mit automatisierten Fahrzeugen

Der Erfolg der steigenden Fahrzeugautomatisierung hängt maßgeblich davon ab, wie gut die zukünftige Mensch-Maschine Interaktion für automatisierte Fahrzeuge gestaltet wird und wie weit auf individuelle Bedürfnisse der Insassen Rücksicht genommen werden kann. Um dieses Thema voranzubringen, haben Prof. Susanne Boll (Universität Oldenburg), Prof. Andrew Kun (University of New Hampshire, USA), Prof. Andreas Riener (Technische Hochschule Ingolstadt), Dr. David Yang (AAA, USA) mit 30 Forscherkollegen aus den USA, Europa und Australien auf Schloss Dagstuhl, Leibniz-Zentrum für Informatik, eine Woche lang die zentralen Zukunftsfragen zur Interaktion des Menschen mit automatisierten Fahrzeugen diskutiert.

Wie kann das fahrzeuginterne HMI Fahrer, Insassen sowie anderen Verkehrsteilnehmern helfen, zu vermitteln, wer Verantwortung wofür trägt? Wie wird die Kontrolle zwischen Fahrzeug und Fahrer übergeben? Wie kann mit externen Verkehrsteilnehmern kommuniziert werden? Und wie kann man durch das HMI-Design in automatisierten Fahrzeugen das Vertrauen der Nutzer in die Technologie gewinnen? Dies sind relevante Fragen, da sich die Zuständigkeiten durch die Dynamik im Verkehr rasch ändern können.  Neben der sicheren Interaktion von Mensch und Fahrzeug, beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Frage, wie das automatisierte Fahrzeug zu einem Ort des Arbeitens oder der Muße werden kann. Ein zentraler Vorteil der Automatisierung besteht ja darin, dass Fahrer zukünftig zu Passagieren werden und somit die Zeit im Fahrzeug für andere Dinge nutzen können. Im Anschluss an das Dagstuhl-Seminar arbeiten die Forscherkollegen nun an gemeinsamen Publikationen.

https://www.dagstuhl.de/en/program/calendar/semhp/?semnr=19132